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Auf einem quadratischen Marmorwürfel mit einer Seitenlänge von 8 cm streckt sich eine Säule aus hauchdünnen Zirbelholzstreifen in die Höhe. Sobald die Glühbirne im Inneren mittels eines kleinen Kippschalters erleuchtet, aktiviert die entstehende Wärme den betörenden Duft der Südtiroler Zirbe und wirkt so als "Duftlampe". Harze, ätherische Inhaltsstoffe, Äste und Verformungen kommen wahrlich durch das Licht an das Licht. Eine kaum vorstellbare Farben- und Formenwelt eröffnet sich dem Betrachter.

 

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Quelle: a.tv

Sich einrichten mit dem Tod, denn: Er ist mitten im Leben!

Das beste Mittel, eine Party zu sprengen, ist, wenn ich von meinem Tun, dem Sargbau erzähle. Beim Thema Tod verstummen viele. Verdrängung ist etwas ganz natürliches, denn wenn wir permanent daran denken würden, jeden Moment sterben zu können, beeinträchtigt dies jedes positive Lebensgefühl.

Einen Fehler mache, wer das Thema Tod gänzlich aus seinem Alltag verbannt. Das ist natürlich kein besonders origineller Gedanke, aber doch einer, den es in einer Gesellschaft, die das ewig Vitale auf den Thron gehoben hat, zu betonen lohnt.

Auf die Frage, ob er Angst vor dem Tod habe, antwortete Woody Allen einmal  mit den Worten:

"Ich habe keine Angst, ich will nur nicht dabeisein."

Wen will ich erreichen?

Zum einen sollen "DIE" Menschen angesprochen werden, die ihre eigene Kiste mit meiner Hilfe selbst zusammentischlern wollen, den Schrecken vor dem Sarg verlieren. Der selbstgeschreinerte Sarg als geölter Fichtenschrank im Wohnzimmer samt Schrankböden, hochkant aufgestellt genutzt als Bücherregal. Warum denn nicht?

Desweiteren möchte ich gerne Menschen erreichen, die von mir einen Sarg in Heimatverbundenheit hergestellt haben wollen. Holz aus heimischen Wäldern, der Leichnam in Schafwolle von der Wiese "nebenan" gebettet, und nicht wie es die ohrenbetäubend laute Industrie vor der ewigen Ruhe anbietet: Holzbretter, in fremden Billiglohnländern mit Robotertechnik zugeschnitten, sausen über ein Fließband zur Fräsanlage, werden geschliffen, verleimt, lackiert, gestapelt - krisensicher.

Im Tod in Geschmacklosigkeit gebettet sein? In Fabrikware verpackt auf die lange Reise geschickt werden? Mein ernstes Anliegen: Eine Alternative zur "Wir-nehmen-Ihnen-alles-ab"-Mentalität der großen Bestatter.

 


 

 

 

Sie werden entdecken: Holz ist ein besonderer Rohstoff, ein lebendiges Element. Daher lege ich großen Wert auf materialgerechte Konstruktionen und eine gewissenhafte Verarbeitung.

Durch diesen verantwortungsvollen Umgang entsteht eine spürbare Qualität, in der nicht Schnelllebigkeit, sondern Harmonie und Ausgleich erlebbar wird.

 

Ob Esstisch...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

...Stuhl...

 

 

 

...oder ein Naturzaun im Außenbereich...

 

... ob Ulme, Nussbaum oder andere Holzarten...

... ich begleite gerne Ihre individuellen Holzideen. Mein Angebot ist sehr individuell. Kommen Sie gerne mit Ihren Ideen und für eine Preisabsprache auf mich zu.

 

 

 

 

Sarg Schreiner Fred Theiner aus Bobingen 640 Bild: Hans-Rudolph Schulz

Manchmal schläft Fred Theiner in seinem Sarg

Unter dieser Überschrift hat die Welt am Sonntag am 23. April 2018 in ein Interview veröffentlich, das die Journalistin Ruth van Doornik mit mir geführt hat. Zum Nachlesen >>

 


 

Wie Schreiner Fred dem Tod entkam

Lebenslinien Fred

Ein Filmportrait des BR Fernsehens aus der Reihe "Lebenslinien". Zum Nachschauen >>

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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